Die Schweiz

14.04.2011 | 10:03:21

Besserer Zugang für die Produkte der Entwicklungsländer

Bern, 30.03.2011 - Der Bundesrat hat am 30. März 2011 die Totalrevision der Verordnung über die Ursprungsregeln für Zollpräferenzen zugunsten der Entwicklungsländer angenommen. Diese Revision öffnet den Weg zu einer Zunahme der Importe aus den Entwicklungsländern.

Wie andere entwickelte Länder gewährt die Schweiz den Entwicklungsländern über ihr allgemeines Präferenzsystem (APS) unilaterale Zollpräferenzen. Das schweizerische APS erlaubt den am wenigsten entwickelten Ländern (LDC) seit seiner letzten Revision im Jahre 2007, ihre Waren zollfrei und ohne Quoten in die Schweiz zu exportieren.

Die oben erwähnte Revision wird am 1. Mai 2011 in Kraft treten. Sie zielt darauf ab, dass die begünstigten Länder vermehrt vom schweizerischen APS Gebrauch machen. In der aktuellen Praxis wird das Potenzial des schweizerischen APS nur zu 40 Prozent ausgeschöpft. Dies ist unter anderem darin begründet, dass die Regeln zur Feststellung des Ursprungs der Produkte komplex sind. Im Jahre 2010 sind Waren im Werte von total 4,3 Milliarden Franken in die Schweiz gelangt, die in den Genuss des APS kamen (provisorische Zahlen). Der Gesamtbetrag hätte sich aber auf 10,5 Milliarden Franken erhöhen können, wenn alle Exporteure, die potenziell vom schweizerischen APS begünstigt wären, davon Gebrauch gemacht hätten.

Die Lockerung dieser Regeln, wie sie in der oben erwähnten Revision vorgesehen ist, verbessert für Produkte der Entwicklungsländer den Zugang zum schweizerischen Markt. Die wichtigsten vorgenommenen Änderungen sind eine Verminderung der Anzahl der spezifischen Regeln und eine Verminderung des erforderlichen lokalen Mehrwerts. Eine grosse Anzahl von Gütern aus den am wenigsten entwickelten Ländern werden ausserdem bevorzugt, indem für sie noch günstigere Regeln als für die anderen Entwicklungsländer gelten. Ausserdem passt die Schweiz mit der aktuellen Revision ihre Regeln für den bevorzugten Ursprung den Regeln der EU an, die Ende 2010 eingeführt wurden.

Die Ähnlichkeit dieser Regeln mit jenen der EU - wie auch mit jenen von Norwegen und der Türkei - erleichtert die Durchfuhr der Produkte aus den Ländern in hohem Masse, die vom schweizerischen APS und von den APS unserer Nachbarländer begünstigt sind. Die Produzenten aus den Entwicklungsländern werden so auf der Ebene der Ursprungsregeln von einem einheitlichen europäischen Markt profitieren können.

Hans-Peter Egler, Chef Handelsförderung im SECO
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15/05/2012 11:00 "Banken werden zum harten Arbeitsplatz-Pflaster"

Im Bankensektor sind sichere Arbeitsplätze und leichtes Geld Geschichte. Anupam Agarwal hatte bei der UBS zum Kader gehört, ehe er im letzten Herbst entlassen wurde. Er richtet einen Warnruf an Junge, die mit einer Bankkarriere liebäugeln.

15/05/2012 11:00 Wer will noch ein Schweizer Banker sein?

Die Beschäftigungslage im Schweizer Bankensektor ist im Wandel, die Banken bauen Stellen ab, definieren Anforderungsprofile neu. Wer will heute noch in einem Sektor arbeiten, der unter Imageschaden und ungewisser Arbeitsplatzsicherheit leidet?

11/05/2012 11:00 Hotel Stoos positioniert sich auf der Sonnenseite

Starker Franken, Wirtschaftskrise oder Wetterpech – von der Schweizer Hotellerie hört man derzeit viele Klagen. Es gibt aber auch Betriebe, die den negativen Einflüssen trotzen: Das Hotel Stoos über dem Vierwaldstättersee baut sein Angebot sogar aus.

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03.05.2011 | 12:49:17

Bern, 03.05.2011 - Die tripartiten und paritätischen Kommissionen haben ihre Kontrolltätigkeit für den Vollzug der flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr im Jahre 2010 weiter ausgebaut und insgesamt über 40'000 meldepflichtige Personen kontrolliert. Die Überprüfung der Lohn- und Arbeitsbedingungen ist wirksam, es konnten mehr Lohnunterbietungen und Verstösse festgestellt und auch geahndet werden.

Serge Gaillard, SECO, Leiter der Direktion für Arbeit, Tel. +41 31 322 29 26,
14.04.2011 | 10:03:21
Bern, 30.03.2011 - Der Bundesrat hat am 30. März 2011 die Totalrevision der Verordnung über die Ursprungsregeln für Zollpräferenzen zugunsten der Entwicklungsländer angenommen. Diese Revision öffnet den Weg zu einer Zunahme der Importe aus den Entwicklungsländern.
Hans-Peter Egler, Chef Handelsförderung im SECO
28.02.2011 | 16:26:58
Nach einer umfangreichen Untersuchung anlässlich eines weitreichenden Datendiebstahls bei HSBC Private Bank (Suisse) SA rügt die FINMA Mängel bei der internen Organisation und der Kontrolle der IT-Aktivitäten der Bank. Zudem fordert die FINMA von der Bank, die bereits eingeleiteten Massnahmen zur Wiederherstellung des ordnungsgemässen Zustandes zu Ende zu führen. Die FINMA wird den zeitnahen Abschluss dieser Massnahmen begleiten.
Tobias Lux, Mediensprecher FINMA
21.02.2011 | 12:49:35

Für alle Unternehmen, die erfolgreich exportieren wollen, gibt es ein wichtiges Datum: den 7. April 2011. An diesem Tag bekommen Sie am Schweizer Aussenwirtschaftsforum der Osec eine geballte Ladung Know-how präsentiert.

Schweizer Exporteure berichten, wie sie es in neuen Märkten geschafft haben, und Experten aus aller Welt geben Ihnen wertvolle praktische Tipps en masse. In Referaten mit Biss, spannenden Panel-Diskussionen, vertiefenden Impuls-Sessions und vielversprechenden Networking-Pausen spüren Sie den Puls der Schweizer Exportwirtschaft. Werden Sie Zeuge der Verleihung des Osec Export Awards für die besten Projekte, gekürt von einer hochkarätigen Jury.

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OSEC
21.02.2011 | 10:53:46
Der Bundesrat hat am 28.06.2006 per Verordnung Zwangsmassnahmen gegenüber Belarus beschlossen. Sie wurden in Anbetracht der Missachtung demokratischer und rechtsstaatlicher Prinzipien bei den Präsidentschaftswahlen vom März 2006 und schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen in diesem Land erlassen. Entsprechende Sanktionen sind in der Europäischen Union im Mai 2006 in Kraft getreten.
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